Unaufhaltsame Digitalisierung, und Leichtmetall-Reorg (1)

22 Nov

Der Raspberry, der schon seit Jahren im Arbeitszimmer brav Feuchtigkeit und Temperatur notiert, hat ja im zweiten Anlauf gelernt, nebenbei auch noch MQTT zu sprechen. Die meisten anderen Sensoren habe ich schon software-seitig aufgebohrt, nur zwei Exoten mit zusätzlichen Fühlern stehen noch aus: Wohnzimmer und Bad.

Nach der missglückten ersten Bestellung liegen mir ja nun doch noch richtige DS18B20 OneWire Temperaturfühler vor, und zwei davon sollen nun die analogen Thermowiderstände und ihr „grob geschätzt wärmer als vorher“ ersetzen. Ein Messplatz sitzt am Heizung-Hauptrohr, und der zweite kuschelt sich im Heizkörper selber in eine der Blechrinnen und erfasst die Lufttemperatur, die oben aus dem Radiator kreucht. Zusätzlich sind an der Stelle noch zwei DHT22, einer drinnen, einer mit Verlängerungskabel vor dem Fenster.

Die Ansteuerung ist nicht mehr die gleiche, also: Zeit für neue Platine!

Vorbereitung ist alles
Vorbereitung ist alles

 

Die Layout- und Planarbeiten ziehen sich wegen ein paar anderen Terminen über den Nachmittag des Urlaubs-Dienstag, so dass zum Kino-Abend leider nicht alle Strippen gezogen sind.

Stattdessen: HT-Rohre als Aluminiumprofile-Sortier-Hilfen! Eine kleinere Umstrukturierung im Grob-Bastelzimmer (wo der Bohrständer und solches Zeug steht) lässt mich erschaudern, was sich alles an Leichtmetall-Material über die letzten 20 Jahre angesammelt hat. Bisher in einer gemeinsamen, schlecht entnehmbaren Ablage-Schütte untergebracht, schreit das geradezu nach einer Optimierung.

Die erste Idee: Einzelne Fächer aus Stabgitterzaun oder Flaschen-Einsatz fürs Regal. Schnell wieder verworfen, da sperrig, teuer, mit Zuschneide-Notwendigkeit und kürzere Reste fallen einfach durch …

Dann die Inspiration: Plastik-Rohre! Seitlich in das äußere Regal gelegt sind sie gut zugänglich, bündelbar, und halten auch Reststücke gut einsehbar vor. Kurz vor Ladenschluss erstehe ich noch drei HT100-Rohre (die grauen Abwasser-Steckrohre).

Wie du in das Rohr schaust, schauen die Rohre zurück
Wie du in das Rohr schaust, schauen die Rohre zurück

Erste Erkenntnis: Ohne die Verdickungen am einen Ende würden drei nebeneinander sauber in das Regal passen. So müssen sie etwas überstehen.

Zweite  Erkenntnis: Drei Stück waren zu wenig, um die Varianten (L, U, T, Rund, Viereck) ausreichend zu trennen. Aber: a) hat der Baumarkt jetzt schon zu, und b) ist ja auch gleich Zeit für den Kellerkino-Abend! Zwei weitere, die sich dann obenauf finden, und ein Schwung Gewebeband sollten die Improv-Optimierung zu einem erfolgreichen Ende bringen.

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