Das Leben, eine Baustelle

13 Apr

IMG_20150413_151229_webSo sieht’s nach dem lange erwarteten Handwerkerbesuch also nun aus in Flur und Bad. Nach der Präsentation des Sachverhalts durch meinereiner gab’s überraschte Gesichter vom Mann in Blau: „Die Wand ist ja patschnass!“ Ach was. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig ernst solche Hinweise wie „Leute, es riecht nach Tapete, und die Wand ist nass!“ offensichtlich im Tagesgeschäft genommen werden …

Jedenfalls kam dann gleich der Bohrhammer beherzt zum Einsatz.

Nun hab’ ich auch mal gesehen, auf was ich so herumlaufe:
von oben nach unten:

  • Laminat
  • Dampfsperre
  • Estrich
  • Folie? Dachpappe?
  • Glaswolle?
  • 5 cm Styropor, und darin auch unter einer Blechhaube (genagelt!) die Leitungen.
  • Beton

Das Leck an sich war so freundlich, sich gleich an der Wand zu verbergen bzw. entwickelt zu haben. Nachteil: Zum Austausch des Rohrstücks musste die Dusche auch gleich noch mit dran glauben. Zumindest die Außenverkleidung. Ich denke, es ist nun an der Zeit, eine neue Duschkabine gleich noch mit in die Jahresplanung zu bringen.

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Ohne Beton drum rum kann man es sogar spritzen sehen.
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Wandwasserstand mit ohne Tapete

Die Tapeten an den betroffenen Wänden sind bis zur Feuchtgrenze ebenfalls entschwunden. Nachdem sich dort später das Regal wieder einfinden soll, werde ich wohl einfach auf klassische Wand-Weiß-Farbe zurückgreifen und nicht groß das Tapezieren neu anfangen. Und der Flur … vielleicht doch mal Teppich. Dann ist der Weg vom Schlafzimmer ins Bad nicht so fußkalt.

 

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