Bastelstunde: Kamera-Neiger mit Fernsteuerung

13 Aug

Wenn eine Kamera hoch an einem Stab befestigt wird und dann vom Boden aus immer noch die Neigung einstellbar sein soll, dann kann man auf viele Arten an die Aufgabe herangehen. Am Ende möchte man einen Kamera-Neiger mit Motorantrieb haben. Kameras mit Fernbedienung und Sucherbild per WLAN vom Handy aus gibt’s ja mittlerweile für unter 100 Euro. Na gut, das ist dann nicht die enormste Qualität, aber so mal zum ’Reinschnuppern wird’s wohl ausreichen. Nur die Kamera fehlt mir leider noch, sollte aber in Kürze eintreffen.

Eigentlich gehört diese Art von technischem Modellbau zu den Dingen, die man mit einem 3D-Drucker wunderbar umsetzen kann: Bisschen Zahnrad, bisschen Winkelstücke, gleich noch die Aussparungen für den Servo, die Batterien und den Empfänger mit einplanen, Knöpfchen drücken und passgenaue Einzelteile zusammenstecken … aber mangels 3D-Drucker gibt’s hier nun die Billig-Lösung überwiegend mit Dingen aus dem örtlichen Baumarkt.

Einzelteile
Einzelteile

Hier die Einzelteile:

  • Kleiner Deckenhaken aus Aluprofil
  • Großer Deckenhaken aus Aluprofil
  • Schraube + selbstsichernde Mutter, Ø 6 mm
  • 20 cm Holzstab Ø 20 mm
  • Fernsteuerung, Batteriepack, Servo
  • Ohne Abbildung: diverse metrische Schrauben + Muttern in 4 mm + 2 mm, eine Holzschraube, Kabelbinder.
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Zusammengebaut

Die Deckenhaken haben schon einige vorgebohrte Löcher, die ich nur noch für die Schrauben aufgeweitet habe. Fummeligste Sache war die Verankerung des Servo-Kopfs, dazu bekam der kleine Deckenhaken ein 9-mm-Loch, durch das die Servo-Schraube passte (so dass nach dem Befestigen des Ruderhorns im U-Profil mit den 2-mm-Schrauben der Servo aufgesteckt und festgeschraubt werden kann). Die langen 4-mm-Schrauben, die das Gehäuse des Servos halten, hätte ich besser noch 2-3 mm weiter nach oben gesetzt, aber was soll’s.

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