Kino 3D: „Tomb Raider“

10 Apr

Dank Urlaub mal unter der Woche zum Sonderpreis im fast menschenleeren regionalen Multiplex-Kino:

„Tomb Raider“ 3D (2018)

http://www.imdb.com/title/tt1365519/

Zusammen mit einem Arbeitskollegen und großen TR-Fan (immer die Konsole passend zum Spiel kaufen und so…) gab’s die Neuauflage der Lara-Croft-Filme, basierend auf der Neuauflage des Videospiels.

Hmmmja. Popcorn, mit Längen und Schwächen. Die Einführungsgeschichte mit Fahrradkurier in London macht wenig Sinn, alles danach noch weniger. Wo das Videospiel mit angemessenen „Stakes“, gewaltigen Landschaften und knackigen Action-Szenen aufwartet, bekommen wir hier Schauspieler, die leider nicht viel im Drehbuch haben, mit dem sie arbeiten können (besonders einen angemessenen Bösewicht vermissten wir doch, und der metaphysische Akzent in der Videospiel-Story ist hier komplett vom Tisch). Warum unser Fiesling sieben Jahre auf der Insel sitzen muss (inkl. Satellitentelefon, Söldner- und Sklavenarmee … waaaa?), wenn am Ende einfach mal so ein Hubschrauber vorbeikommen kann, bleibt rätselhaft – ist vermutlich die Personalpolitik der pösen multinationalen Firma? „Kein Urlaub bis das erledigt ist“?

Zusammenfassung: Kann man sich anschauen, bringt die Zeit ’rum, aber … das Spiel im Sonderangebot macht da deutlich mehr Laune. Das geht besser, liebe Autoren. Na gut, das Spiel wurde auch geschrieben von Rihanna Pratchett (Tochter vom zu früh gegangenen Terry „Scheibenwelt“ Pratchett), der Film von … hab’s ignoriert. Mindestens zwei Köche jedenfalls, und das sagt wohl etwas über den Brei aus.

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