Es war immer nur die Software …

25 Feb

Seit dem Wechsel zu Slic3r als Software zum Erstellen der 3D-Drucker-Steuerdateien kann es immer wieder zu kleinen Fehlstellen entlang der äußeren Schichten. Statt die Lagen zu verschmelzen, blieben oft haarfeine Lücken an langen geraden Kanten oder Kreisen.

Nun habe ich bei der Internet-Suche tatsächlich eine Diskussion gefunden, die genau dieses Problem beschrieb. Und vor allem den Hinweis, dass „mit der anderen Software das nicht passiert.“ (Die andere Software läuft nicht auf meinem Notebook.) Auf der nächsten Seite kam die detaillierte Analyse: Slic3r möchte Zeit sparen und daher möglichst dicke Linien erzeugen. Aber dabei geht er von Voraussetzungen aus, die nicht jede Düse erfüllen kann. Bei meiner 0,6 mm Düse zum Beispiel sagte die Automatik: da kann doch eine Spur mit Überfüllen locker 0,96 mm breit werden. Und genau dafür waren die Bahnen berechnet.

Stattdessen wurde aber das Plastik nur am Rand jeden Streifens höher statt der Streifen breiter ... und die Lücken kamen.

Die Lösung? In den „Advanced Settings“ statt „0 = Automatic“ einfach überall die tatsächliche Düsengröße eintragen.

Seitdem läuft's. Ein Traum. Manchmal sind es eben die hilfreiche Absichten die die größten Ärgernisse machen können ...

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