Heimkino: „Gods of Egypt“ 3D (2016), „The Walk“ 3D (2015), „King Arthur“ 3D (2017)

25 Dez

Filme aus dem Angebot des örtlichen Supermarktes: nicht wirklich vorweihnachtlich, aber schon länger auf der Wunschliste. Und bringen die Zeit bis zum Weihnachtsabendessen auch gut ’rum.

„Gods of Egypt“ 3D (2016)

http://www.imdb.com/title/tt2404233/

Ob die Schauspieler nun Fehlbesetzungen sind weil sie nicht ägyptisch genug aussehen, da will ich mal gar nix dazu sagen. In 3D jedenfalls eine recht inspirierte Grafik-Schau, die auch in den Action-Teilen verständlich bleibt und gelegentlich ins videospiel-haft ironische abrutscht. Fand ich unterhaltsam, kannte ich schon in 2D, aber zum Sonderpreis nochmal in 3D war’s mir wert. Wenn möglich, in 3D ansehen. Wie gesagt, mehr bunt als Handlung, aber es rappelt immer genug damit man sich nicht langweilt.


Nächster Film:

„The Walk“ 3D (2015)

http://www.imdb.com/title/tt3488710/

Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Roger Rabbit“, „Monster House“, „Forest Gump“, „Polarexpress“, „Beowulf“) inszeniert hier in schweißtreibendem 3D die 1974 so passierte Geschichte des französischen Hochseilartisten Philippe Petit, der illegal am World Trade Center ein Seil zwischen die Türme spannte und darüber lief. Zwischen dem charmantem Irrsinn der Figuren bei Planung und Ausführung und den schwindelerregenden Blickwinkeln, bei denen man dankbar ist wenn man sich fest in den Sessel drücken kann, liefert Zemeckis hier eine Mischung aus Biopic und Drama-Komödie mit namhaften Schauspielern, die gut unterhält.


Zum Abschluss:

„King Arthur – Legend of the Sword“ 3D (2017)

http://www.imdb.com/title/tt1972591/

Rau, dreckig, ruppig, und so gar nicht die Tafelrunde-Geschichte, die man erwarten könnte. Guy Ritchie setzt die Legende mit spielfreudigen Akteuren rasant und irgendwo zwischen Gassen-Schlägerei und Fantasy-Bombast auf eine unerwartete, aber sehr unterhaltsame Art in Szene.

Werde ich mir sicher noch einmal ansehen. Auch das 3D ist sauber und bringt hier einen deutlichen Mehrwert, auch wenn („Danke“, Warner Brothers) hier wieder einmal die 3D-Fassung als eigene Disc ohne alle Extras verkauft wird. Wer also Making-Of sehen möchte, darf zwei Mal löhnen.

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