Das Leuchtding: Feintuning

13 Nov

Die Leuchtding-Lampen haben ein Software-Upgrade bekommen. Nicht nur gibt es ein paar mehr Farbverläufe, sondern eine fixe Farbe kann stufenlos mit dem Muster gemischt werden. De facto habe ich dabei gelernt, dass beim Homie-System man sich mit dem Zuweisen von Kanälen zurückhalten sollte – ab dem 6. Kanal, den ich mit node.subscribe() an die gleiche Node zugeteilt habe, war’s nachvollziehbar immer vorbei: Hochfahren, dann sofort hektisches Flackern, Crash. (Bei einer – Lampe. Was für eine merkwürdige Welt …)

Die Lösung war dann eher simpel, aber „wieder was gelernt“: Bei der Deklaration der Node wird einfach statt vieler einzelner Aufrufe nur eine zentrale Funktion übergeben, die dann selber prüft, welche Daten sie empfangen/verarbeiten soll: HomieNode myNode("led", "light", centralHandler, true );

Damit kann ich nun Datenkanäle definieren wie ich lustig bin. Man beachte unten: Sieben Info-Kanäle für jede der zwei Leuchten!

Schaltplan. LEDs rechts nur symbolisch.
Schaltplan. LEDs rechts nur symbolisch.

Wer sich das selber nachbauen will, hier der Schaltplan und das Arduino-Projekt als ZIP-Datei (3 kB): MoodLight-Homie. Braucht ein paar zusätzliche Bibliotheken, die aber alle über die eingebaute Verwaltung in Arduino nachgeladen werden können (Bounce2, FastLED, PubSubClient, Homie, … im Zweifelsfall die Fehlermeldung lesen und verstehen, bis alles nötige zusammengesammelt ist).


Die Kanäle, die per MQTT steuerbar sind, lauten:

  • devices/<ID>/led/level (0–255)
  • devices/<ID>/led/pattern (0–8)
  • devices/<ID>/led/color ("#000000" - "#FFFFFF")
  • devices/<ID>/led/speed ( -128 – 127 )
  • devices/<ID>/led/stretch ( -128 – 127 )
  • devices/<ID>/led/mixer (0–255)
  • devices/<ID>/$uptime (das kommt von Homie, es gibt noch ein paar mehr – aber anhand des sich ändernden Wertes in $uptime kann ich sehen ob die Verbindung noch läuft)
Zwei Reihen Knöpfe für zwei Lampen
Zwei Reihen Knöpfe für zwei Lampen

Obwohl sich das Wetter zum ersten Schnee für die Wintersaison 2017/2018 heute hat hinreißen lassen, habe ich mich doch noch an die zweite Lackierung der Lichtkegel gemacht. Die triefen/miefen/tropfen nun im Arbeitszimmer vor sich hin. Hier noch ein paar Bilder von vorher, schon mit der schwarzen Innen-Lackierung, die das Licht von den gegenüberliegenden Seiten der Leuchtringe jeweils abschirmen soll.

Damit die Lampe etwas kompakter wird, gibt’s jetzt auch einen Steckverbinder anstelle des direkt eingeführten Kabels. Und weil das Netzteil mit dem neuen Steckverbinder je nach Last schon grenzwertige 5,5 Volt anlegt (laut Datenblatt sollte das zwischen 3,5 und 5,3 Volt bleiben, auch wenn an einer Stelle eben 5,5 Volt erwähnt werden), darf sich jetzt auch noch einer der Step-Down-Wandler aus der letzten Lieferung mit im Sockel breit machen, der „alles von 5,5 bis 40 Volt“ jetzt auf insgesamt schonendere 4 Volt herunterzwingt. Damit wären auch einige der Dioden im Schaltplan hinfällig, aber … tja, iteratives Design. Bei regulären 5 Volt jedenfalls sind sie definitiv nötig.

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