Von oben herab

4 Jun

Im Ortsteil Rosenberg gibt es eine frühere Industrie-Abraumhalde, die von 2005–2012 saniert und in eine Magerwiesen-Biotop umgewandelt wurde. Als das Stahlwerk noch in Betrieb war, hatte ich schon einmal die Gelegenheit für einen Besuch in der (damals noch) Mondlandschaft aus Schotter, Schlacke und Schwermetall, während und nach der Sanierung aber wurde das Gelände abgesperrt und war nur auf Anmeldung und mit Besuchergruppen zugänglich. Zwar entstanden im Lauf der Zeit einige Betriebsgebäude zum Abpumpen der Altlasten und zwei Informationsbauten für Besucher, aber leicht zugänglich war das Gebiet nicht.

Im Mai wies mich ein Bekannter darauf hin, dass derZutritt jetzt über eine zeitgesteuerte Zugangsschleuse auch ganz ohne Verwaltungsakt möglich ist, allerdings sind die Öffnungszeiten doch eher arbeitnehmer-unfreundlich (9–16 Uhr meistens Dienstag + Donnerstag). Beim letzten Anlauf kam dann Stress mit Auto / TÜV-Termin dazwischen, weswegen ich nur einen Kurz-Anstieg bis zur halben Höhe machte um einfach mal die Beine zu vertreten.

Zum Pfingstsonntag gab es dann aber eine Sonderöffnung, und eher zufällig kam auch die Rückmeldung von Mr. H + Frau dass sie auch mitwandern würden.

Die ganze Woche über war das Wetter mehr als frühsommerlich warm, also war die Idee den Termin möglichst früh zu legen um der Hitze zu entgehen.

Natürlich war es dann am Sonntag morgen regnerisch, windig und kalt.

Nach Rückverlegung des Starttermins gingen wir ab 11:30 los und kamen ungefähr eine Stunde später im Infozentrum auf dem Gipfel an. Ja, Beine haben wir uns nicht ausgerissen, aber dafür jede Info-Tafel mitgenommen und auch die Exponate, historischen Fotos und Videoschau komplett durchgesehen. Nach ca. 1 Stunde Freiluftmuseum ging es dann bei zunehmendem Regen und Wind den längeren Außen-Weg zurück zum Haupteingang.

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