Boah, voll retro Vintage Macbook, ey!

29 Mai

Mein (immer noch mir ausreichendes) Macbook von 2011 ist nun offiziell "Vintage". Sagt der Hersteller. Seinen Alltagsjob verrichtet es aber nach wie vor mit mehr als angemessener Geschwindigkeit. Rein subjektiv hat sich in den vergangenen Jahren nicht mehr so viel getan, als dass sich für mich das immer-nach-der-neuesten-Hardware-sehnen noch lohnen würde. Ja, die aktuellen Displays sind jetzt alle „Retina“ oder wie das PC-Äquivalent heißen mag. 300 dpi statt 96 dpi. Weswegen die Grafikkarten auch noch mehr Leistung brauchen. Und wenn wir alle erstmal 4k oder 5k Monitore haben, wartet schon 8k. Und so weiter … aber insgesamt fühlt es sich an, als ob wir im Endgame der Computer-Industrie leben: Eigentlich braucht man für selbst den gehobenen Alltags-Betrieb nicht noch mehr Leistung, aber wie kann man den Kunden denn dann noch locken? Im Bereich Software ist ja „Abo“ das große nächste Ding (ich hasse es) …

Oh kuck, tauschbare Teile! Aus welchem Jahrhundert ist das den?

Jedenfalls hoffe ich, dass mich das Leichtmetallbrett noch ein paar Jahre begleitet. Mit mittlerweile 16 GB RAM, frischem Akku und Hybrid-Festplatte (und alles selber getauscht – angefangen hat es mal mit 8 GB RAM und 500 GB Normal-Festplatte) sowie einem matten Display in 1680x1050 hat es sich extrem gut gehalten. Und, wie gesagt: Speicher, Akku und Festplatte selber tauschbar. Was für ein Luxus in einer Zeit, wo sich die Hersteller mit Verkleben und Verlöten gegenseitig überbieten.

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