Platinen, Löten mit Heißluft und anderes Schwachstromiges

22 Feb

Nach erträglicher Wartezeit sind heute die 15 Mini-Platinen für WLAN-Klimasensoren (oder diverses andere) angekommen, zusammen mit einer ganzen Handvoll anderer Dinge des gehobenen Elektronik-Bastelbedarfs. Aber der Reihe nach:

Letzte Woche habe ich mein erstes Heißluft-Lötgerät erstanden. Passend dazu dann auch die erste Spritze mit Lötpaste (bleifrei, natürlich). Tests mit Lochrasterplatinen haben mich nicht so ganz überzeugt: die Paste klebte mehr als Klumpen an der Düse statt auf der Platine. Das sah in diversen Youtube-Videos erheblich besser aus. Das Verhalten, dass Bauteile sich beim Schmelzen des Lötzinns von selber ausrichten und Paste-Schmierer sich zusammenziehen, ist aber schon sehr schön.

Unter der Prämisse „dünnere Düse = besseres Verhalten“ erhielt ich nach einer kurzen Tour durch die Apotheken der Stadt auf der Suche nach einer einfachen, stumpfen, kurzen Metallkanüle (erstaunlich schwer zu bekommen, selbst in der Apotheke wurde mir Internet-Versand empfohlen … ) stattdessen dies: eine klassische 1,2 mm dicke sterile Kanüle.

Eingeschränkt hilfreich, aber dafür nur 10 Cent. Mit Seitenschneider wenig fachgerecht gekürzt, ergibt sich dann dies:

Nun ja. Für’s Ausprobieren wird’s reichen.

Zumindest ist damit die Menge an Paste nicht so groß und unhandlich, aber die ausgefranste Spitze verteilt die Paste immer noch zu unspezifisch. Die Suche nach der perfekten Dosiermethode geht weiter …

Unerwartet ist auch eine kompakte Versandtüte mit fünf kleine ESP8266 WLAN-Modulen (Wemos D1 mini) mit aufgetaucht. Kann man einfach nicht genug davon auf Vorrat haben. Zusammen mit den Universal-Platinen kann ich nun meine Temperatur-/Luftfeuchtigkeit-Schreiber endlich von Probe-Aufbauten auf Steckbrett auf gelötete kleine „Shields“ umstellen, und das sieht dann so aus:

Noch ein paar Gedanken zu passenden Gehäusen machen, dann kann es mit dem nächsten Projekt weiter gehen: die WLAN-Billard-Score-Anzeige. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

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