Luxuskino: „Jason Bourne“ (2016)

27 Aug

Kurzfristig und spätabends: Die Kellerkino-Gang traf sich auf Veranlassung und vermittels Fahrdiensten von Mr. H um 21:40 Uhr am Freitag abend, um dann um 22:30 Uhr im nachbarörtlichen Kino-Multiplex den vierten Bourne mit Matt Damon anzusehen:

„Jason Bourne“ (2016)

http://www.imdb.com/title/tt4196776/

Hm. Aufgrund des schnellen Buchungsfingers sind wir diesmal (und zum ersten Mal) im Luxus-Saal gelandet. 12,50 € für die Karte, und kein 3D … dafür breite Liegesessel mit ausklappbarem Tischchen für’s Inklusiv-Prosecco (war sogar richtiger Sekt). Hat natürlich das Kino nicht daran gehindert, uns trotzdem noch eine halbe Stunde kaum memorabler Werbeclips und Trailer ’reinzudrücken …

Zum Film selber: Vierter Aufguss des ein und desselben Films. Ex-Agent, blah blah, irgendwie Frau aus seiner Vergangenheit wird wegen eines „Dings“ (hier: ein magischer USB-Stick) gejagt, trifft sich mit Bourne, scheidet auf der Verfolgungsjagd dahin, Bourne macht sich auf die Suche nach „Irgendwas“ während ein alter männlicher Geheimdienstchef versucht „Irgendwas“ unter den Teppich zu kehren, während die junge dynamische Untergebene Bourne aus nicht-uneigennützigen Motiven hintenrum unterstützt.

Hatten wir schon mal so ähnlich? Ja, hatten wir.

Regisseur Greengrass hat auch nach wie vor den Wackeldackel als Kameramann verpflichtet, und Bildschnitt by Multihäcksler findet auch wieder statt. Soll heißen: Möglicherweise sind das Verfolgungsjagden, vielleicht ist aber auch nur im Stau jemand die Kamera heruntergefallen.

Diesmal müssen noch Tech-Unternehmen und Unterwanderung zwecks Soziale-Netzwerke-Beschüffelung als sekundäre Plot-Punkte heranhalten, aber wen kümmert’s wenn jeder der Super-Hacker und -Agenten den USB-Stick in Geräte steckt die online sind? Wer so doof ist darf sich auch nicht wundern …

Ach ja, und der Oberfieslings-Assassine auf der Jagd nach Bourne hat irgendwie eine gemeinsame Vorgeschichte mit unserem selbstzweifelnden Ruppig-Bond, wegen irgend einem Einsatz und so, aber das beschränkt sich darauf dass Leute das einander erzählen. Von Rückblenden (gerne auf die bisherigen Filme) macht der Streifen ausreichend Gebrauch, aber dafür hat’s dann wohl nicht mehr gereicht.

Zusammenfassung: Nu is’ aber gut mit Bourne. Dem eventuellen nächsten Teil bringe ich kein Interesse mehr entgegen.

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