LED-Licht mit Step-Up-Regler

26 Aug

Das Projekt „Flachdach-Inspektor-Bot“ bewegt sich momentan eher langsam, aber zumindest gibt es Fortschritte. Schritt des Tages: Der LED-Streifen (12 V) bekommt nun seinen Strom aus der Fahr-Batterie (7,2 V), mit Hilfe eines kleinen Step-Up-Reglers (praktisch ein umgekehrtes Schaltnetzteil). Die gibt’s in der 10er-Tüte für kleines Geld, solange man keine monströsen Leistungen benötigt. Nachdem ich auch noch ein Messgerät mit 9-V-Block auf USB-Versorgung umstellen will, klang das nach einem verlockenden Angebot.

Beim ersten Testaufbau mit Kroko-Klemmen und 2 NiMH-Zellen (2,4 Volt) war aber kein belastbarer Ausgang zu bekommen. Leerlauf: 9 Volt eingestellt. Messgerät angeklöppelt: 4 Volt. Ende. Vorsichtig auf 9 V hochgeschraubt: Geht. So lala, aber nicht gut. Anzeige flackert, Spannung auch. Kabel abgezogen: Ausgang schnellt auf 32 Volt. Lastwiderstand 220 Ohm eingesteckt: Ausgang bricht ein.

Mist. Hey, erster Versuch. Oder vielleicht war das doch nicht das richtige Modell? Nach etwas Suchen im Internet (Datenblätter und so) sollte der Chip satte 2 Ampere liefern und bei +/- 0,1 Volt ausregeln können.

Hmmm …

Nächster Versuch: Diesmal die Kabel sauber angelötet, und mit mehr Spannung am Eingang. Und siehe da: Es werde Licht.

LIMG_1334_webeerlauf-Spannung: 12 Volt.
Last-Spannung: 11,9 Volt.
Ein Traum.

Gelernte Lektion: Den Regler sauber anschließen (löten) und auf die Eingangsspannung achten.

 

Für die 300 mA Ausgang wandern zwar gut 600 mA in den Eingang, aber mit den beiden Spannungen eingerechnet bekommen wir:

Eingang: 0,6 A * 7,2 V = 4,32 Watt
Ausgang: 0,3 A * 11,8 V = 3,54 Watt

Verlust: 18 Prozent. Nicht glorreich, aber dafür brauche ich keine zusätzliche Batterie.

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Die Wärme scheint überwiegend in der Freilauf-Diode (links oben) zu verglühen, aber mit 45 Grad im Dauerbetrieb hält sich das im Rahmen. Da will ich mich mal nicht beschweren.

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