Auf die Ohren, Rückwärtskuchen und anderes

21 Jun

Durch ein Bastelprojekt von Mr. J kam ich erstmals in Kontakt mit Retro-Pie ( http://retropie.org.uk/ ), was schon rein aus nostalgischen Gründen mir einen Blick wert war – schließlich fand meine EDV-(a)sozialisierung damals™ knapp vor Mitte der 1980-er auf dem ZX Spectrum statt (der in meiner Regalwand natürlich noch als Trophäe Staub fängt). Erstaunlich ist auch die große Zahl von Spectrum-Games die sich auf archive.org finden lassen. Das Mysterium der Tastaturbelegung innerhalb Retropie hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. Joystick-vorne macht jedenfalls Pause, während Keyboard-E nach vorne lenkt und die Tastatur generell ein Mysterium darstellt. Nicht der gewünschte Effekt. Hier sehe ich noch Optimierungsbedarf.

Weil man zu solchen Probierereien nie genug Speicherkarten haben kann, gab’s einen Grund, die Gratis-SD-Werbeaktion vom Versandhaus „Muschelreizungsergebnis“ (nicht der richtige Name) mitzunehmen. Und wenn wir schon mal Versandkosten ausgeben, warum auch nicht noch etwas Luxus ins Warenkörbchen? Ich schwankte zwischen einem kabelgebundenen Noise-Cancelling-Kopfhörer und einem Bluetooth-fähigen, Over-Ear zur Abwechslung. Von der Sorte Ohrstöpsel hab’ ich schon genügend, aber entweder hört man bei denen jede Berührung am Kabel oder die Passform lässt mir recht schnell die Ohren schmerzen. Mein kabelgebundener billiger Philips knarzt und klappert gerne mal, ganz abgesehen davon dass auch 5 Meter Kabel entweder zu kurz oder zu lang sind (oder auch beides zugleich; wie Schrödingers Headset).

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Bisher macht er sich recht gut, zwar etwas zu höhenbetont, aber mit dezentem Equalizer-Einsatz im Mediaplayer legt sich das. Kein Knarzen, kein Klappern, liegt weich auf und passt über meine Ohren, ohne an der Brille zu drücken. Von daher ist der Ersteindruck „Daumen hoch“. Langzeit-Stabilität der Polster wird sich erst noch erweisen müssen. Akku-Laufzeit hat den ersten Abend auch ohne Probleme oder Leer-Warnung überstanden.

Die Tastenbelegung "kurz klicken für Lautstärke-Sprung, lang halten für Titelsprung" finde ich allerdings spontan genau falsch herum, und ausgerechnet mit dem Raspberry mag er (noch?) nicht. „Protokoll nicht unterstützt.“ Mist. Mit Android-Fon und Tablet sowie dem Computer gab’s wenigstens keine Probleme.

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