Einfach mal abhängen (die Decke)

16 Sep

In meine lange Geschichte von Start-Stop-Aktionen reiht sich heute die neue abgehängte Holzdecke im Flur ein. Die Unterlattung gibt nun eine Handbreit mehr Raum, in die – sobald sie geliefert wird – als Testballon eine Lage Akustik-Dämmschaum noch eingebracht werden soll, wegen Nachbars Wäschetrockner. Gestern und heute kamen die Abstandshalter und Latten auf die vorhandene Konstruktion, und heute ging’s dann an die Paneelen. Mangels Schaumstoff ist aber heute erstmal wieder Ende, denn die Bahnen muss ich ja noch irgendwie dahinter einschieben können.

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Dinge für Heimwerker zum Mitnehmen:

  1. Torx-Schrauben sind schöner als Kreuzschlitz sind schöner als Längsschlitz.
  2. Anfangs- bzw. Endkrampen machen mehr Ärger/Aufwand als sie nützen. Letztendlich hab’ ich einfach Senkkopfschrauben verwendet. Obendrauf kommt eh’ noch eine Leiste.
  3. Anstelle von Stich- oder sonstigen Sägen ist ein Laminatschneider zum Kürzen von Holzdeckenpaneelen (das beschichtete Presszeug, nicht für Massivholz, logischerweise …) rasend schnell und ziemlich staub- und spanfrei, vom Krümel-Haufen unten drunter mal abgesehen. Und die zwangsläufig ausgefransten Rückseiten – siehe 2., kommt eh’ noch Leiste drüber.
  4. Von einem 8-er Paket Unterlatten sind wohl immer mindestens zwei verzogene schiefe dabei.
  5. Paneele ein Jahrzehnt auf dem Balkon zu lagern bewirkt eine gewisse Menge Ausschuß und bedingt, dass man links und rechts jeweils ablängen muss. Auch wenn’s trocken und schattig war und das Material feuchtraum-geeignet ist. Aber immerhin – kein Totalausfall.
  6. 2,6 Meter Paneele für einen Raum mit 1,4 Metern Breite ergibt eine ganze Menge Holzverschnitt. Aber (siehe 5.) die Ränder mussten eh’ weg.
  7. Neodym-Magnet in die Tasche, und schon kann man sich eine ganze Handvoll Schrauben griffgünstig außen ans Hosenbein kleben.

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