Wohnungslogbuch

17 Mai

Während ich mir noch Gedanken mache, welches Leitungssystem zukünftig das Wasser in der Wohnung verteilen soll (das vom rot-grünen Baumarkt oder das vom orange-schwarzen?), schafft der Spülkasten einfach mal Tatsachen und verabschiedet sich beim Versuch, die Wassermenge anders einzustellen. Mist.

Was für ein Glück, dass ich einen Spülkasten – der eigentlich woanders montiert werden sollte – noch herumliegen habe. Und nachdem der alte Kasten sich nur abnehmen lässt, wenn das Eckventil aus der Wand geschraubt wird, ist das die Gelegenheit, das trotz drei Anläufen mit Teflonband einfach nicht dicht zu kriegende Miststück, das schon seit zwei (drei?) Jahren vor sich hin rieselt (glücklicherweise gleich in den Spülkasten, also – geschenkt) auch gegen eines aus dem Vorrat selbstdichtender Eckventile, die ich seit einem halben Jahr im Bastelzimmer liegen habe, zu tauschen. Da ist ein Kunststoff-Dichtring auf halber Strecke im Gewinde eingebaut. Clever.
IMG_20150516_173325_webDie Wandhaken-Aufnahmen vom neuen Kasten sind leider etwas schmäler, also schnell mit dem Akkubohrhammer (sowas gibt’s, ich kann’s aber nur für wenige und kleine Löcher in Beton empfehlen – der Saft ist einfach zu limitiert) eine neues Dübelloch in die Fliese gerattert, und siehe da:

  1. Neues Eckventil einschrauben, anziehen, sofort dicht! Die Billigware aus dem Versandhandel überzeugt hier auf der ganzen Linie. Hanf oder Teflon? Geschenkt. Willkommen im 3. Jahrtausend!
  2. Dank der großzügigeren Aussparung kann der neue Spülkasten auch eingehakt (und falls nötig auch ausgehakt) werden, während das Eckventil schon/noch in der Wand steckt. Na, das hätte das gleichnamige Vorgängermodell vielleicht auch schon haben sollen.
  3. Flexschlauch in Stahlgewebe passt immer noch. 500 mm mit 3/4 Zoll Verschraubung ist viel komfortabler als verchromte Kupferrohre mühsam auf Maß und Form zu bringen. Gut, 400 hätt’s wohl auch getan, aber auch hier gilt: drehen, anziehen, dicht.

So sollte Installation gehen. Jetzt noch den Bausachverständigen abwarten, und dann … neue Fliesen, neue Rohre, neues Bad! Oder, je nach Bewertung: überall neuer Fußboden – aber das ist die Maxi-Teuer-Variante, da will ich lieber gar nicht drüber nachdenken …

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