Keinkellerkino HD: „World of Warcraft“ und „The Last of Us“

12 Dez

Ursprünglich sollte ja ein Dreier-Kinoabend im HD-Keller von MHH passieren, aber dann gab’s eine kurzfristige Prioritätenverschiebung bei Mr. J wegen Tochter und Schulprüfung am nächsten Tag und noch mal schnell den Stoff durchgehen, und so ergab es sich denn, dass anstelle von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ aus dem eigentlich geplanten 30-Minuten-Vorfilm „Wir zeigen unserem WoW-Altmeister mal wie das neue Expansion-Set aussieht“ ein verspätetes Immer-abwechselnd-einer-am-Controller wurde.

Fix den Laptop an den Beamer, und schon ging’s erstmal eineinhalb Stunden im Speed Run durch die neuen Spielzonen und -mechaniken von „World of Warcraft: Warlords of Draenor“. Das war dann eher mein Part, denn nach einem Jahr Pause habe ich mir Ende November mal wieder einen 60-Tage-Pass und das neue Expansion Pack geleistet.

Dass ich so grob geschätzt ein Mal pro Jahr ein paar Wochen durch die Pixelwälder von Blizzards Rustikal-Fantasy-MMO daddel, „verdanke“ ich sowieso dem MHH, der mir vor (… sechs? Na jedenfalls sind's viele …) Jahren durch gelegentliche Zuguck-Abende („Ich muss mal kurz mit der Gilde was machen.“ – „Aha. Lass mal sehen.“) einen Einblick verschafft hat.

Also: Warcraft. Ach ja. Das Online-Game, das für Spielsucht bis Fettsucht schon für alle möglichen Diskussionspunkte herhalten musste. Erfüllt es noch heutige Ansprüche an Grafik? Sicher nicht, aber hey, a) da verbirgt sich so mancher teils kruder Humor in der Blizzard-Welt, und b) es läuft auch noch auf einem nicht-bis-zum-Kragen-vollgepackten Windows-Gaming-Rig mit halbwegs brauchbarer Leistung. Ich jedenfalls find’s unterhaltsam, und mit Mr. J ein paar Abende durch die virtuellen Gegenden zu laufen, Punkte zu sammeln und nebenbei per Hangout über alles mögliche zu labern ist fast wie sich an einem Stammtisch wegzubieren. Nur nicht so schädlich für die Leber. Außerdem: Bier. Nicht mein Ding.

Zurück zum Keller: Nachdem mein Expansion-Set-Noob-Druide sich durch die Eröffnungs-Szenarien gekloppt hat bis zum Level 91, war im Anschluss dann gleich das Spiel-Gegenangebot vom Gastgeber fällig: Auf der Playstation „The Last of Us“, ein Zombie-Schleich-Apokalypsen-Spiel auf „Interaktiver Film“-Niveau. Nur ist das nix für meine grobmotorischen Anwandlungen am Zwei-Joysticks-plus-12-Knöpfe-Controller. Ich konnte mal wieder feststellen, dass ich mit Konsolenspielen so gar nichts anfangen kann. Viel zu viele Steuer- und Knopf-Aktionen an viel zu ungewöhnlichen Stellen. Ducken? Schleichen? Nein, Zielen wollte ich eigentlich. Upps, „Taschenlampe an“ stattdessen. Wo war noch mal der Knopf für … Argh. Verloren. Ist zwar auch lustig, aber auch nervig. Naja, jedem das Seine.

So gegen halb Eins (erstaunlich spät für unsere üblichen Abende) packten wir dann die diversen Kabel und Geräte wieder ein und beendeten den kurzweiligen und „etwas anderen“ Kellerkino-Abend.

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