HD-Kellerkino: „Star Trek: Into Darkness“ (2013)

23 Okt

Das war jetzt für mich kein ganz neuer Film, auch wenn ich ihn hier vorher noch nicht verbloggt hatte. Jedenfalls, krönender Abschluss, wer hätte es gedacht, tatsächlich noch dieses Jahr fertig geworden, yadda yadda yadda … zu leckeren Pizzabrötchen und mit leichtem Krawumm-Ohrpfeifen im frisch aufbereiteten Keller von und zu MHH gab es den vorerst letzten aus der „Alle Star-Trek-Filme“-Reihe:

„Star Trek: Into Darkness“ (2013)

http://www.imdb.com/title/tt1408101/

Ich bin immer noch kein Freund von J.J. „Hier noch ein Lensflare hin!“ Abrams, aber Rappelkino macht er zumindest so, dass man von der Action wirklich was hat. Und obwohl wir im Keller saßen und der Nachwuchs des Gastgebers im Obergeschoss versorgt war … es war schon deutlich laut, das hat uns böse Mutterblicke eingebracht. Upps.

Eigentlich bin ich mehr von der Sorte, welche die automatischen Pegeljustierer im Disk-Player hingebungsvoll nutzt, aber diesmal gab’s vom Gastgeber die Original Kinomischung auf die Ohren. Soll heißen: Grade noch Flüsterdialog, dann Bämm! krawallt die epische Weltraumschlacht mitten ins Heimkino. Och jo, das … kann man sich auch mal gönnen. Oder tolerieren.

Zur Handlung … Zehn Minuten Einstand mit vollem Spezialeffekte-Brimborium, dann ist Jung-Kirk schon wieder sein Kommando los. Mal ehrlich, so wie der aussieht? Nie im Leben wäre der schon Cäpt’n. Aber hey, ’s ist ja die Sternenflotte. Wo das streng geheime Killerraumschiff auch als Plastikbausatz in der langen Reihe von Schiffsmodellen steht. Das sagt doch schon einiges über die nominalen Verschwörungskapazitäten dieses Vereins aus. Werden in der Zukunft alle ein bisschen doof sein? Zwischen Star Trek Rebooted und Ridley Scotts „Lass es uns anfassen!“ Prometheus kann man echt die Hoffnung fahren lassen …

Na gut, das ist eher so ein pet peeve von mir, da will ich mal nicht die Gesamtwertung ’runterziehen. Into Darkness ist auf alle Fälle Hochglanz-Technopop im Superbreitformat, das bringt einen Abend mit Überlänge ratz-fatz ’rum.

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