Kellerkino: „Appleseed Alpha“ (2014)

2 Okt

Kellerkino, mal wieder ohne den diesmal einen Männerkochkurs (? Ich kenn’ da typischerweise „Folie entfernen und 4 Minuten bei 700 Watt“) besuchenden Mr. MHH – also: Zeit für Eigentümliches im Keller von Mr. J! Auf der Leinwand: frische Japanimation mit dem besten CGI, das man sich für Geld kaufen kann.

„Appleseed Alpha“ (2014)

http://www.imdb.com/title/tt3638012/

Gibt’s für Neunneunundneuzig in der Grabbelkiste, weil Nischenprodukt. Die Drumherumgeschichte des … Prequel von was genau…? Egal. Ich verlass mich da mal auf diverse Rezensionen, dass das ein Prequel von irgend einer Serie aus den 1980-ern oder so ist … hat uns jetzt überhaupt nix gesagt, man nimmt halt einfach hin, dass sich alles mal wieder irgendwie um „von A nach B“ dreht, wobei Handlungsmotivationsobjekt C wahlweise gefunden und/oder nach B gebracht werden muss. Grob gesagt. Sonderlich detaillierter wird’s auch nicht. Die Handlungstütensuppe ist angereichert mit den Stichworten Ödland, Postapokalyptisch, Roboter, Ruinen und einer (ach was) mal wieder erstaunlich unzweckmäßig bekleideten Hauptdarstellerin. Hüstel. Siehe oben: Japan-Animation. Alles Schwermetall, aber bauchfrei. Logisch. Viva la Marketing.

Das Technik-Styling ist natürlich alles wieder vom Feinsten und bis zur letzten Schraube durchdesignt, nur die Handlung gewinnt auf jeden Fall keinen Originalitätspreis. Und jeder Hauch von Realismus fliegt praktisch ab der ersten Minute aus dem Fenster, fällt dann vor eine U-Bahn, durchbricht mehrere Betonwände und schlendert zum Schluss gemütlich davon. Der ganze Film fühlt sich an als ob jemand von einem Konsolenspiel die Übergangs-Filmchen zwischen den Leveln zusammengefügt hat.

Kann man sich als Grafik-Demo ankucken. Muss man aber nicht. Als Zeitvertreib mal ganz OK.

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