Kellerkino: „Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart“ (1986)

24 Apr

In Riesenschritten das erste Drittel abgefrühstückt (bzw. abge-abendesst?): Im nicht ganz gut beheizten aber mit Decken irgendwie heimeligen Keller von Mr. J gab’s nach Wurstsalat den vierten Kinofilm von Kirk & Co.:

„Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart“ (1986)

http://www.imdb.com/title/tt0092007/

Schwer in der Kinematografie (und Styling) der 80-er verhaftet präsentiert Regisseur und Berufsspitzohr Leonard Nimoy eine unterhaltsame Geschichte mit dem Augenmerk auf die humorigen Elemente.

Nö, eine Zusammenfassung der Handlung – echt jetzt? Ach menno. Kennt doch hoffentlich jeder.

Na gut: Die Kern-Mannschaft der ehemaligen Enterprise (Kirk, McCoy, Spock, Uhura, Sulu, Chekov) beschließt nach Hause zu fliegen, trotz des sicheren Gerichtsverfahrens wegen Diebstahl und Zerstörung der Classic-Enterprise. Währenddessen fliegt eine mysteriöööse Sonde auf die Erde zu und beginnt „die Atmosphäre zu ionisieren“ (was Zeitraffer-Wolken und gar garstigen Gartenschlauch-Regen macht, der Plexiglasscheiben eindrückt und alle Nicht-Sprechrollen in Reichweite zu Boden wirft). Als letzte/erste Mannschaft in der Nähe erkennen unsere Recken (und Reckin), dass hier nur Buckelwale helfen können, die aber aus der Vergangenheit besorgt werden müssen. Ja, die Öko-Botschaft kommt hier mit Warp 10 vorbei. Ansonsten haben wir hier eine Geschichte, die Doc Brown die Schweißperlen auf die Stirn treibt, aber auch keine Chance auf einen Gag auslässt. „Computer? Hallo Computer? – Tastatur? Wie rückständig!“ und ähnliches, und es scheinen alle Beteiligten eine Menge Spaß bei der Sache gehabt zu haben. Geht es gut aus? Aber hallo, natürlich geht alles gut aus, inklusive der taktischen Degradierung von Admiral Kirk zum aktiven Captain, der in der nächsten Folge dann wieder das tun darf, was er „am besten“ kann: In der Galaxis herumfliegen und Dinge passieren lassen.

Noch als Anmerkung: Insgesamt ist die Bildqualität der Serie eindeutig in der zunehmenden Mondphase, auch wenn die Bluray jeden Masken-Rahmen und jede Einkopier-Kante gnadenlos sichtbar macht. Wie bei so vielen Dingen ist auch hier beim Betrachter die Nostalgie gefragt, weil wir dank der heute verfügbaren Technik über das Effekt-Niveau von damals mehr schmunzeln als aufgeregt „woah“ schnaufen. Im Rahmen der Möglichkeiten, und so.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

siebzehn − 7 =