Heimkino: „Imaginaerum“ (2012)

31 Aug

„Imaginaerum“ (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1959409/

Tja, so kann man sich irren. Auf dem Cover steht "by Nightwish". Innen drin ist trotz des gegenüber herkömmlichem(tm) Filmmaterials erheblich dominanteren Soundtracks eine eher konventionell strukturierte Geschichte um Entfremdung und späte Versöhnung zwischen Vater und Tochter inkl. diverse Traumata, allerdings eben verpackt in „höchst“ metaphorische Bilder.

Leider bin ich mit der Erwartungshaltung von „irgendwas mit Nightwish, nur im Kinoformat“ an den Film herangegangen. Soll heißen, eine Kinolänge Orchester-Metal mit passendem Bildmaterial. Hm. Das war dann wohl nix. Wobei ich die Stimme und Erscheinung von Frau Turunen aus der „vor-2005“-Ära nach wie vor besser zum Konzept „Opera Metal“ passend finde als das, was seitdem von Nightwish kam. Extrem ging’s mir so in der Zirkus-Szene des Films, die auch mehr oder weniger die einzige Sequenz darstellt, die gewisse Musikvideo-Verwertbarkeit repräsentiert.

Zusammengefasst fühlt sich der Film wie ein mehr persönliches Werk von Holopainen & Co. an mit Sprenkeln von Musik im Nightwish-Style. An mir ging’s relativ vorbei. Eine andere Zielgruppe mag dieses Produkt eher goutieren, aber mich hat’s nicht vom Hocker gerissen.

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