Urlaub! Zeit für … Glotze.

27 Jul

Endlich, endlich, endlich mal Urlaub, und der ist auch schon fast wieder vorbei. Das große Projekt in der Arbeit ist im Live-Betrieb und recht gut angekommen, da kann ich mir noch überlegen, wie ich den aufgetürmten Freie-Tage-Haufen über den Rest des Jahres loswerde. Das Wohnzimmer ist möbeltechnisch umgeräumt (na gut, schon seit letztem Wochenende mit verstreuten Resten von Dingen-die-noch-in-Schubladen-müssen), und im Rückblick haben sich noch ein paar Filme gefunden, die ich zum Zeitvertreib eingeworfen habe.

Ohne spezielle Reihenfolge, und nur der Vollständigkeit halber:

  • „2012“ (hirntot aber gerade auf Blu-Ray als Krachwumm-Popcorn grafisch gut)
  • „Zombieland“ (… schräg)
  • „Drive“ (Gangsterdrama. Interessante Kameraführung, sehr ruhig, sehr lange Einstellungen. Dank an MM für die Leihgabe)
  • „Die Mumie – Grabmal des Drachenkaisers“ (Hach ja. Hätt's nicht gebraucht. Popcorn.)
  • „Star Trek“ (Nicht so schlecht wie ich ihn in Erinnerung hatte. Eigentlich sogar richtig gut. Den Bösewicht hab' ich zwar schon wieder vergessen, und ein paar der Humor-Versuche empfand ich als peinlich, aber alles in allem gibt's erheblich schlimmeres Filmgut auf dem Markt. Bis auf die erste Dialogszene nach der Kneipenschlägerei. Ja, Kneipenschlägerei in Star Trek. Damit muss man leben. Ich halte JJ Abrams ja für völlig überbewertet. „Cloverfield“, „Lost“, „Fringe“, „Super 8“ … nix von ihm hat mich so richtig interessiert und/oder vom Hocker gerissen. Ich wette, er war auch persönlich derjenige, der beim ansonsten völlig ruhigen Dialog ständig an der Kamera gerüttelt hat, und zwar so, dass es nicht mal im Ansatz nach „Handkamera“ aussieht, sondern wirklich nur wie „hey, da rüttelt einer mitten im Gespräch an einer schweren, großen Kamera. Warum?“ Dafür verdient er sich einen Tritt an's Schienbein. Den hat er wohl dann auch bekommen, denn die pseudo-Ruckel-Action gibt's im Rest des Filmes nicht mehr. Dass er sich dann für den „Maschinenraum der Enterprise“ im örtlichen Wasserwerk bedient hat, während die Brücke aussieht wie die Lampenabteilung beim örtlichen Elektrogroßmarkt — war wohl eine „Inspiration“ oder „Kontrast“ oder sowas. Sorry, aber bei dem Budget … selbst das Team von „Dr. Who“ gibt sich mehr Mühe, den einen Steinbruch bei Cardiff, der immer als „Planet der Woche“ herhalten muss, etwas aufzupeppen. Oh. Halt. Moment! Das Kamera-Gerüttel! Das steht vermutlich irgendwie dafür, wie erschüttert Kirk im Gespräch ist. Ja! Symbolisch! Genau! Total … für's Gesäß.)
  • „Largo Winch 2“ (Okay, das war … merkwürdig. Das ständige „Vor drei Jahren“, „Jetzt“, „Vor drei Jahren, aber woanders“, „Vor drei Jahren, eine Woche später“ … Au! Macht doch nicht sowas, Leute! Ich setz’ mich doch nicht mit’m Notizblock vor die Flimmerkiste nur um zu sehen wer wann wo warum. Irgendwie zwar schon ambitioniert, irgendwas mit Wirtschaft, Firmen, Aktien, und zwischendrin Action in der dritten Welt wegen Korruption und so, aber es wirkte trotz Hubschrauber, Auto, Pyrotechnik und diversen tragischen Kloppereien mehr wie eine Budget-Produktion. War's vielleicht auch. Mein Interesse hat nicht zum Nachschauen gereicht.)

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