Heimkino: „Expendables 2“ (2012)

10 Mrz

Keine Ahnung, ob der rapide Preisverfall und die schnellen Veröffentlichungstermine im Blu-Ray-Lager ein Anzeichen von Umdenken sind oder von Verzweiflung (von „Kundenorientierung“ mag ich nicht sprechen, solange nach wie vor die nervigen Zwangsvorspänne vor die Filme gedübelt wurden), aber jedenfalls gab’s auf Grabbelkisten-Niveau zu haben:

„Expendables 2“ (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1764651/

„Straight“ hat Simon West auf dem Regiestuhl den zweiten Teil inszeniert, nachdem Stallone nach der Erfahrung des ersten Teils klugerweise nicht mehr versuchte, alles selber zu machen. Im Making Of mit Rückblenden kann man sich ansehen, wie er sich vor der Kamera auf den nächsten Sandhaufen werfen lässt, um dann hinter die Kamera zu humpeln um zu sehen ob’s gut aussieht … und auch die Aussage „im ersten hab’ ich einfach mal alles ’reingeschrieben, was mir eingefallen ist“ kann man in der Rückschau nur unterschreiben.

Natürlich ist es — mehr noch als der erste Teil, und das will was heißen — sinnloses Brachial-Geballere geradewegs aus den 80-er Jahren, verbrämt mit düster-grauen Bildern und Gast-Auftritten von Leuten, denen ganz klar ist, dass das Nichts an Handlung einfach nur nach Posing aus Jugendjahren schreit.

Sicher kein „Frauenfilm“, aber mal zwischendurch, mit ironischer Distanz und jenseits jeden humanistischen Weltbildes, auch konsumierbar.

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