Heimkinodoppelpacksonntag: „22 Bullets“ (2010) und „Ghost Rider“ (2007)

3 Mrz

Mittendrin habe ich so meinen Tag, wo ich gar nix machen will. Da bietet es sich an, den Fernsehsessel vor die Leinwand zu rollen und mal wieder abzuhängen, während Popcorn-Kino dahinflimmert. Das war mal wieder so ein Tag.

Film Nummer 1:

„22 Bullets“ (2010)

http://www.imdb.com/title/tt1167638/

Jean Reno als gealterter Marseille-Mafioso im Ruhestand, der unerwartet von einem Killerkommando niedergestreckt wird. Und ebenso unerwartet das ganze überlebt. „Basierend auf einer wahren Geschichte,“ wobei die wahre Geschichte sich darauf beschränkt, dass 1977 tatsächlich ein Ganove so etwas überlebt hat. Mehr Verbindung zur Realität hat die Story nicht („wir fanden das Original-Buch langweilig“), zumindest findet sich die entsprechende Anekdote im Making-Of, wo Monsieur Stoppelbart Reno ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert. Mafia-Ausstiegs-Drama mit Selbstjustizfaktor (daher wohl die ab-18-Freigabe), praktisch wie Charles Bronson mit französischer Küche und Familienanschluss. Anschaubar, allerdings natürlich mit mafiöser Leichenliste.

Film Nummer 2:

„Ghost Rider“ (2007)

http://www.imdb.com/title/tt0259324/

Nach der traurigen Lachnummer (oder lächerlichen Trauernummer) des zweiten Teils konnte ich irgendwie nicht widerstehen, das Original nochmal eines Blickes zu würdigen. Man merkt schon, dass hier mehr Geld – und mehr Hirn – in das Drehbuch geflossen ist. Hier gibt’s auch mal eine Totale in der Großstadt, ordentliche Kameraführung, richtige Schauwerte und Tricks zwar nicht unbedingt auf Referenz-Niveau, aber in durchweg ordentlicher Comic-Verfilmungs-Qualität. Und eine Handlungskette, bei der man sich nicht immer ans Hirn fasst und „wieso denn das nun?“ fragt.

Annehmbares Popcorn. Der zweite Teil lässt den ersten sogar noch etwas besser als Durchschnitt aussehen. Wer hätte das gedacht …

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