Kellerkino: „The Expendables“ (2010)

5 Jan

So, Feiertage sind vorüber, und nu’ is aber Schluss mit Friede auf Erden: Zu ungewohntem Wochentag gab’s bei J. im Kellerkino Kost mit dem roten Quadrat (ja, mir ist der FSK-Aufkleber auf dem Cover sowas von egal … steht eh’ mit dem Rücken nach vorne im Regal). Lange Vorrede, wenig Sinn: Film des Abends war

„The Expendables“ (2010) Director’s Cut

http://www.imdb.com/title/tt1320253/

Sylvester Stallones Alterswerk voller Introspektive und dem reichhaltigen Gebrauch von Grobkalibrigem. Nur eine dieser beiden Aussagen ist zutreffend.

Ich werte den Film zwiespältig. Auf der einen Seite macht es schon Spaß, die gealterten Rabaukenfilmstars der 80-er Jahre mal wieder zu sehen (und die Rasselbande hat sich entweder recht gut gehalten oder ihre privaten Fitnesstrainer in den Monaten vor dem Film heftig in Anspruch genommen). Auf der anderen Seite sind die Entbehrlichen aber nicht wirklich ein Film mit großartiger Handlung geworden. Auch da kann man natürlich sagen: Ziel erreicht, der Film ist in der Hinsicht noch viel 80-er als ein echter 80-er-Heuler wie z.B. Schwarzeneggers „Commando“.

Im Kino bei der Erstbeschallung war’s beachtlich, in der Heimkino-Version und in der Wiederholung lässt er aber halt doch recht nach, vor allem weil zwar irgendwo schon Wer-Wie-Was-Warum im Hintergrund steckt, aber die Charaktere bleiben halt so papierdünn wie ihre Drehbuchseiten.

Kawumm-Actionporn mit Längen im Mittelteil, für den Einmalgebrauch.

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