Heimkino: Underworld Awakening 3D (2012)

19 Okt

Hm. Was soll man dazu sagen. Kann man sich anschauen, vorausgesetzt, man hat genügend blaue und schwarze Tinte zum Nachfüllen der Flüssigkristalle auf Lager. Die Handlung beschränkt sich auf schwarzes Leder und/oder Chrom in Zeitlupe sowie häßliche Dinge, die durch die Gegend fliegen, flittern, spritzen, kleckern, in Trümmer gehen sowie gelegentlich perforiert, tranchiert oder lazeriert werden. Rotsoßiges Kino-Popcorn der gehobenen Knall-Kategorie eben.

http://www.imdb.de/title/tt1496025/

Ich vermute, die Freigabe ab 16 hat der Film wegen der „nicht-realistischen Gewaltdarstellung“ oder sonstigem Geschwurbel bekommen, weil ja über die Laufzeit überwiegend pelzige 3D-Pappkameraden Totalschaden erleiden. Da kann ich auch zustimmen (bzgl. der nicht-realistischen, nicht unbedingt bzgl. der Freigabe), zum Teil wirkt’s wie ein Transport-Malheur beim Metzger des Vertrauens. Oder so.

Hm. Hm.

3D ist recht gut, nur bei der Szene am Pier wirkte das doch eigentlich recht in die Tiefe reichende Boot im Hintergrund wie kurz mal mit der Schere ins Diorama gestellt. Ansonsten ist immer was in Bewegung, das Hirn hat genug zu tun, um sich nicht mit Kleinigkeiten wie Perspektive belasten zu müssen.

Vielleicht noch ein klitzekleiner Tipp für den 3D Guy: Überwachungsmonitore, die ganz eindeutig nach Glas-und-Röhre-Klasse aussehen, wirken total merkwürdig, wenn das Bild drauf immer noch 3D ist. Jaja, ich kenn’ das: jetzt hat man schon mal das Quellmaterial in 3D, dann pappt man’s auch überall drauf, wo’s geht … 😉

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