Crimping! Löting! Erfolging!

9 Sep

Hin und wieder muss man einfach mal Geld für die richtigen Werkzeuge ausgeben. Ich hoffe zwar mal, dass das nicht zum Dauerzustand wird, aber nachdem ich beschlossen habe, zukünftige Platinen wegen der Handhabbarkeit mit JST XH Steckverbindern zu bestücken (wegen verpolungssicher und einigermaßen robust), und mir das Löten von sehr kleinen Dingen gewaltig auf den Zeiger ging (nur einen Hauch zu viel Lötzinn, und schon passt der Stecker nicht mehr in die Hülse …), habe ich mir eine Crimp-Zange besorgt. Die kam heute. Also: auf zum Endspurt mit dem Billard-Display.

Einer der Tipps, die ich online las, war: „Die Stecker am Besten an dem Metall-Band lassen, mit dem sie geliefert werden. Damit lassen sie sich total einfach einlegen.“

Möglicherweise gilt das für andere Zangen. Oder andere Bauformen. Nach einem erfolgreichen ersten freihändigen Quetsch bar jeder Ahnung habe ich den Tipp befolgt, den zweiten Stecker am Band eingelegt, und ihn durch Betätigen des Griffs praktisch komplett in ein flaches Stück Blech verwandelt. Aber das Kabel hält jedenfalls. Hmmmm …

Seitdem lege ich die Stecker freihändig ein, und achte darauf dass auf der Unterseite alle relevanten Teile nicht zwischen die Pressbacken geraten. Und seitdem klappt’s auch erfreulich gut: Anlegen mit der Presskopf-Teilung zwischen den Isolierung- und Kupferklemmen, dann vorsichtig drei Ratschenschritte schließen. Abisoliertes Kabel einfügen, und Klick-Klick-Knarz.

Nach einigem Crimpen und Löten: hier die Billard-Punktezahl-Anzeige, mit Kabeln und noch ohne Gehäuse. Das ist jetzt vom Billardtisch und dem Platz unter dem alten mechanischen Zählwerk abhängig, und das wird sich erst vor Ort noch zeigen.

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